VITA

1940 in Berlin geboren, lebt und arbeitet in Berlin

HELMA ist in vielen nationalen und internationalen Sammlungen vertreten. U.a. Sammlung Ulla Pietzsch, Sammlung Jutta und Manfred Heinrich / Museum auf dem Schafhof, Kloster Maulbronn, Neuer Berliner Kunstverein, Berlin Buchillustration

Ihre Arbeiten wurden in über 50 Ausstellungen gezeigt.

 Werkdokumentationen

– Galerie Hermeyer (1985). Ausstellungskatalog, München
– Franz Kafka, Die Verwandlung. Mit einer Einführung von Wolfgang Ludwig
– Eberhard Roters (1992). Ausstellungskatalog, Berlin
– W. Asperger Gallery (1992). Helma, Bilder, Ausstellungskatalog, Zug
– W. Asperger Gallery (1995). Helma, An der Baumgrenze, Ausstellungskatalog, Strasbourg
– Galerie Lagard (1998). Helma. Leporello zur Ausstellung, mit zahlreichen Abbildungen und einem Text von Jorge Glusberg, Buenos Aires
– Asperger Gallery (2006). Helma, Zorn, Ausstellungskatalog, Berlin
– Sara Asperger Gallery (2008). Helma, Schöner Wohnen, Ausstellungskatalog,Berlin
– Ulla und Heiner Pietzsch. Laufen Sie, meine Damen, ein Mann ist im Rosengarten
– Die Sammlung Ulla Pietzsch, Prestel Verlag (2009). Künstlerinnen, München S. 52–55
– Bernard Schultze. Helma, in Kunstsammlung Jutta und Manfred Heinrich
– Sammlung Heinrich (2014). Maulbronn, S. 82–87, ISBN 978-3-00-043933-9


Arbeiten

Die Einladung . 2007/08 . Öl auf Leinwand . 150 x 200 cm

Über ihre Arbeiten

Helma Petrick wurde 1940 in Berlin geboren und zählt heute zu den ‚Grandes Dames‘ der deutschen Kunstlandschaft. In der Malerei von Helma werden Grenzen der Wirklichkeit überschritten. Realität und Traum vermischen sich zu einer poetisch-fantastischen Atmosphäre. Die surreal anmutenden Szenerien ihrer Werke, in akribisch und meisterlicher Perfektion gemalt, spielen mit einer schönen und gleichzeitig unheimlichenInnen- und Außenwelt. Der Betrachter spürt dies intuitiv, ohne jedoch eindeutige Erklärung.

Auf ihre eigene ganz besondere Art gelingt es Helma mit ihrer Kunst die Tür zu unserem Unterbewusstsein zu öffnen. In vielen ihrer Arbeiten suchen sich Schlingpflanzen ihren Weg und umranken alles Sichtbare, Bäume wachsen kraftvoll bis an den Leinwandrand. Bildnisse sind in Helmas Arbeiten jedoch kaum zu finden. Die rätselhaften Bildkompositionen, die Traumwelten ähneln,  sind aufgeladen mit Symbolismus: Rot gefärbte Baumstämme, hellrotes Blattwerk und immer wieder verschlungene Ranken erinnern an Blut, das in den Adern fließt und uns am Leben erhält. Leitern, die frei in Szenerien ragen, weisen möglicherweise den Übergang in neue Lebenssituationen. Ebenso wie Fenster, die vergittert sind, aber längst von Ranken vereinnahmt wurden. Ein fließender Übergang von Innen und Außen. Stühle, die in keinem Fall zum Sitzen taugen, weil sie seltsam derangiert sind, deuten auf eine bevorstehende Neuordnung der Dinge hin. Fliegenpilze, die als Symbol für Glück gelten, bekommen ihre Bestimmung in Helmas Arbeiten und häufig zeigen sich Rosenblüten als Symbol der Liebe.


Katalog zur Ausstellung “eine neue Zeit”, Herbst 2016

Gerne senden wir diesen Katalog auch postalisch zu.